Eberhard Ludwig – Restaurant, Bar, Lounge
Geschrieben von Torsten Edelmann am 29. Juli 2009 | Abgelegt unter Baden-Württemberg, Gehobener Anspruch, Ludwigsburg
schnitzel.de Wertung: 




Atmosphäre 




Geschmack des Gerichtes: 




Portionsgröße: 




Service/Personal: 




Preiswürdigkeit: 




Restaurant Eberhard Ludwig
Marktplatz 5
71634 Ludwigsburg
www.eberhardludwig.de
Nach einem ausgiebigen Tagesausflug führte uns unser Hunger nach Ludwigsburg, wo wir am Marktplatz eines der vielen dort vorhandenen Restaurants aussuchten, um uns einer Abendspeisung hinzugeben. Unsere Wahl fiel auf das Restaurant Eberhard Ludig, das schon von außen den Eindruck eines gehobeneren Restaurants machte. Der (für einen Werktag) ungewöhnlich volle Außenbereich ist schön gestaltet, mit angenehmen Stühlen und adäquaten Tischen. Wem es fröstelig ist, der kann sich gerne eine Decke bringen lassen.
Bestellt habe ich mir ein Paniertes Schnitzel mit Pommes für 11,90 €, übrigens das einzige Schnitzel, das es auf der Karte gab. Nach etwa einer Stunde Wartezeit (wie gesagt, die Außenterrasse war nahezu voll belegt) sah es aus wie oben abgebildet.
Erstmal war ich natürlich freudig überrascht nicht ein sondern gleich zwei Schnitzel zu bekommen, leider legte sich die Freude beim Essen dann etwas. Das Schnitzel war sehr flach und relativ trocken, die Panade war hauchdünn und teilweise auf der Rückseite des Schnitzels (im Bild nicht zu sehen) angebrannt. Die Pommes waren hingegen erstaunlich lecker und cross, obwohl ich persönlich kein Freund dieser sehr dünnen Pommes Frites bin. Die Beilage in Form eines vereinsamten Salatblattes, einer Tomaten- und einer Gurkenscheibe habe ich beflissentlich ignoriert. Gereicht wurde mir auch noch ein kleines Gläschen mit Ketchup, vermutlich für die Pommes, habe ich aber auch nicht benutzt. Meine Vermutung ist, dass der Koch sich mit einem panierten Schnitzel nicht herausgefordert fühlt und deswegen diesem nicht die selbe Liebe zukommen lässt wie z.B. den aufwändigeren und damit prestigeträchtigeren Gerichten, die sonst auf der Karte stehen.
Alles in allem war es ein akzeptables Essen, die Bedienung hat ein bisschen lang gedauert, war aber sehr höflich und die Athmosphäre war trotz teilweise selbstgefälliger Gäste (Marke “Künstler, der darüber referiert, dass er für seine letzte Wohnung ja nur 250.000 € gezahlt hat und dafür nahezu den ganzen Morgen die Sonne im Schlafzimmer, Ankleidezimmer und Arbeitszimmer hat”) recht angenehm. Der Blick auf den Ludwigsburger Marktplatz mit seiner Kirche trägt das seinige bei, und wenn man sich gar nichts mehr zu sagen hat gibt es auch eine Elle für die Dame und eine GQ für den Herren (“Ich will mir eine neue Uhr kaufen, will aber nur 1.500 € anlegen, kriege ich da was vernünftiges?”) zum Überbrücken der Wartezeit.
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